-_dd denkt laut
Mittwoch, 3. März 2004
califone



die spielen am 11.03. im chelsea.

was grund zu grosser freude ist.

califone aus chicago machen staubtrockenen, schwer psychedelischen wüstenblues. aber digital.

unfassbar, wie stimmig die band digitales equipment in quasi-bluesrock der waits/cave/beefheart - schule integriert.
nie zuvor haben räudige 8-bit samples organischer geklungen, nie hat ein sequenzer besoffener seine patterns abgespult.

flirrt wie eine luftspiegelung und ist trotzdem erdig/holzig, wie eine geisterseance im saloon, die raupe gibt dem pilz die sporen und begrüsst alice mit "howdy".

so klingen califone.

der kopf der band, tim rutili ist langgedienten indie-hörern auch als mastermind hinter red red meat bekannt, die in den neunziger jahren - damals noch im post-hardcore/prä-postrock- kontext - ebenfalls sehr spannende alben veröffentlicht haben.

der name califone ist übrigens von einer amerikanischen firma geborgt, die seltsame retro-futuristische unterhaltungselektronik baut.



passt durchaus zur musik der band.

das neue album "heron king blues" ist übrigens unbedingt eine anschaffung wert.



so wie alles andere, das califone bislang veröffentlich hat.

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Dienstag, 2. März 2004
turn! turn! turn!



richie unterberger ist musikjournalist.
seine artikel finden sich unter anderem auf allmusic, furious green thoughts, immer wieder mal im mojo und unter www.richieunterberger.com.

seine bücher "turn! turn! turn!" und "eight miles high" beleuchten genesis und evolution der (folk-)rockmusik sowohl aus dem blickwinkel des historikers, als auch des fans.
und das ist interessant.

irgendjemand hat mal gesagt,
"über musik zu lesen sei wie zu architektur tanzen".
schwachsinn.
sowas kann nur von jemandem komen, der an musik nicht über ihren unmittelbaren unterhaltungswert hinaus interessiert ist.
das ist die attitude des passiven konsumenten, der sich gedankenlos berieseln lässt.

je weiter die genres sich verästeln, je mehr verschiedene musik entsteht, desto wichtiger sind chronisten wie unterberger.
guter musikjournalismus macht den impact, den musik in ihrer zeit hatte, erst begreif- und nachvollziehbar.
und mit ein bisschen hintergrundwissen klingen die schönsten platten gleich noch besser.

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